Zersetzung: Die lautlose Methode des MfS

Online-Gespräch zur Ausstellung:

Entschädigung für Zersetzung gefloppt? Die lautlose Repression der DDR-Diktatur im Rehabilitierungsgesetz

Dezember 2023

Jens Planer-Friedrich, Berater beim Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin.

Dr. Christian Booß, Projektkoordinator  LdV/Rechtsfolgen des SED-Unrechts im vereinigten Deutschland an der Europauniversität Viadrina.

video: hier

 

Zum Thema: ein Großer Blumenstrauss vom Staat für SED-Opfer

Zersetzung wird seit 2019 erstmals explizit in den Rehabilitierungs- und Entschädigungsgesetzen erwähnt. Die Erwartungen waren groß, die Anwendungspraxis eher enttäuschend. Wenige stellten bisher einen Antrag, manche gingen leer aus. Das Verfahren ist immerhin einfacher als in anderen Fällen. 

Unter „Zersetzung“- ein Begriff der Stasi- versteht man die lautlosen Methoden der Diktatur zur Zerstörung von Personen und Gruppenzusammenhängen, um diese politisch unschädlich zu machen.

Die Ausstellung zum Thema

wurde von der führenden Expertin zum Thema Zersetzung, Dr. Sandra Pingel-Schliemmann, für den Verein Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. erstellt.

 Vier Jahre nach der Gesetzeseinführung ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Ausstellung zur Zersetzung:

bis Februar. Haus 22, Stasi-Gelände Berlin, Ruschestr. 103, 10365 Berlin von 10-18 Uhr (U-Bahn Magdalenenstraße)