Geschlossene Vermögensfrage - oder ist noch was drin?

Sowjetische Enteignungen von 1945-1949

25.10. Veranstaltung in Berlin und online

 

Eines der umstrittensten offenen Vermögensfragen war, ob Enteignungen in Ostdeutschland nach sowjetischem Recht Bestand haben oder wie auch andere Enteignungen rückgängig gemacht, zumindest entschädigt werden müssten. Damals traf es v.a. Besitzer großer Ländereien und Betriebe, denen oft pauschal unterstellt wurde, den Nationalsozialismus unterstützt zu haben. Im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung wurde behauptet, die Sowjetunion habe auf der Weitergeltung dieser Enteignungen bestanden, aber spätestens seit Sergej Gorbatschow dies dementiert hat, schwelt die Diskussion weiter.

 

Moritz Breckwoldt, Akademischer Mitarbeiter an der Europa-Universität Viadrina

Dr. Johannes Kimme, ehemaliger Leiter des Amtes für offene Vermögensfragen in Sachsen

Moderation: Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee 15. Januar e.V., Berlin 

 25.Oktober 18.30 Uhr

Online siehe Homepage: http://horch-guck.de/

Präsenz: Haus 1 Raum 614, ehem. Stasi-Gelände-Berlin

Ruschestr. 1

10365 Berlin (U-Bahn-Magdalenenstraße)

 

Eine Kooperation des Forschungsprojektes „Rechtsfolgen der politischen Repression im vereinigten Deutschland“ (Prof. Johannes Weberling) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) im Rahmen des Forschungsverbundes Landschaften der Verfolgung mit dem Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

 

Kontakt:

Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee 1501-Berlin

Bueko-1501_berlin@web.de, 0171-5311140